Kapitel 7 – Weitere KI Features

Kein Setup-Schritt. Diese Seite ist optional und beschreibt, was du nach abgeschlossenem Setup (Kapitel 1–6) zusätzlich mit Claude tun kannst. Erst nach erfolgreichem Setup-Test ansteuern, um sich nicht ablenken zu lassen.


7.1 Skills – was sind das?

In Claude Desktop sind über die Organisation SawatzkiMühlenbruch GmbH mehrere Skills verfügbar – vorkonfigurierte Fähigkeiten, die der Team-Lead auf Org-Ebene aktiviert hat. Du musst Skills nicht selbst installieren oder einrichten; sie sind automatisch da, sobald dein Workspace SawatzkiMühlenbruch GmbH aktiv ist (siehe 3.4).

Eine Übersicht aller verfügbaren Skills findest du in Claude Desktop unter Einstellungen (⌘ + ,) → Skills.


7.2 Der Cockpit-Skill

Der zentrale Skill für den Tagesbetrieb ist der Cockpit-Skill. Er hat Zugriff auf unsere CockpitOS-Datenbasis (Center, Shops, Posts, Kampagnen) und kann Anfragen darauf direkt im Chat beantworten oder Aktionen auslösen.

Typische Anfragen

„Liste mir alle Center auf, in denen es eine Deichmann-Filiale gibt.”

„Schreibe einen Post für alle Center, die zur Firma XY gehören.”

Solche Filter über mehrere Center hinweg sind der Sweet Spot des Skills – per Hand wären das viele Klicks im Cockpit-UI, im Chat reicht eine einzige Frage.

Wann Skill, wann Cockpit-UI?

Aufgabe Wo schneller?
Einzelne Änderung an einem bekannten Center Cockpit-UI
Massenoperationen über viele Center Cockpit-Skill
Recherche („wo ist Marke X vertreten?”) Cockpit-Skill
Detail-Bearbeitung mit Vorschau Cockpit-UI

Faustregel: Wo Filter über mehrere Center im Spiel sind, nimm den Skill.


7.3 Wenn der Skill nicht antwortet

  1. Workspace prüfen – oben links muss SawatzkiMühlenbruch GmbH aktiv sein, nicht der persönliche Workspace.
  2. Einstellungen → Skills – der Cockpit-Skill muss in der Liste erscheinen (und ggf. aktiviert sein).
  3. Wenn er trotzdem nicht antwortet: Team-Lead Bescheid geben – möglicherweise liegt ein Auth- oder API-Problem auf Org-Ebene vor.

7.4 Permission-Prompts in Claude Code reduzieren

Claude Code (CLI/Desktop-Tab „Code”) fragt bei „heiklen” Aktionen jedes Mal um Bestätigung – z. B. bei git push auf main, beim Löschen von Dateien oder Branches, beim Ändern von Settings. Das ist eine Sicherheitsfunktion, die vor versehentlichen Aktionen schützt. In Solo-Repos oder bei häufig wiederkehrenden Befehlen kann das aber bremsen.

Gezielt einzelne Befehle vorab erlauben

  1. Datei öffnen (anlegen, falls nicht vorhanden):

    ~/.claude/settings.json
    
  2. Inhalt ergänzen (oder bestehendes permissions.allow-Array erweitern):

    {
      "permissions": {
        "allow": [
          "Bash(git push:*)",
          "Bash(git commit:*)"
        ]
      }
    }
    
  3. Claude Code neustarten.

Ab jetzt laufen diese Befehle ohne Rückfrage durch.

⚠️ Vorsicht: Jede in allow aufgenommene Aktion läuft ohne Bestätigung. Nimm nur Befehle auf, deren Auswirkungen du kennst und akzeptierst – besonders bei git push, rm oder Schreiboperationen außerhalb des Projektordners. Niemals breite Wildcards wie Bash(*) eintragen.

Automatischen Vorschlag nutzen

Im Claude-Code-Terminal kannst du den Slash-Command /fewer-permission-prompts ausführen. Er scannt deinen bisherigen Verlauf nach unkritischen Read-only-Bash-Calls und schlägt eine passende Allowlist vor – du musst sie nur noch bestätigen.

Self-Modification-Schutz

Claude Code bearbeitet keine eigenen Sicherheits-Settings, auch nicht auf Anweisung. Schritt 1–3 oben musst du immer selbst machen – das ist gewollt und kein Bug.


Diese Seite wächst, sobald weitere SMG-spezifische KI-Features freigeschaltet werden.


SawatzkiMühlenbruch GmbH – internes Onboarding-Material

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